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| Rollenspiel - Ein Erklärungsversuch |
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RPG. Das heißt "Role Playing Game", und das heisst auf deutsch "Rollenspiel".
"Rollenspiel? Was ist denn das?" "Ach, am Computer, da hab ich..." "Hat das was mit der Satans-sekte zu tun? Sag, feiert ihr da Orgien?" "Ach, das ist doch nur was für Realitätsfremde Jungs, mit Kontakt-störungen..." "Und das spielt ihr 5 Stunden ?! Da ist mir meine Zeit echt zu schade." "In meinem SozPäd~ Psychologie~ Erzieherstudium hab ich unter Anleitung in einer Gruppe..." So und so ähnlich sind viele der Gespräche mit jenen, die noch nie RPG (Role Playing Game) gespielt haben haben. Falls Du schon an einem Rollenspiel Teilgenommen hast, werd ich Dir warscheinlich nix neues erzählen können. Wenn Du aber Neuling in der Welt der Rollenspiele bist, so lass dich ein bisschen vom Charme der Realitätsflucht bezaubern... Zutaten: Du brauchst:
Erläuterung Aaaalso, der Spielleiter (kurz:SL) [oder auch Gamemaster (GM)] hat das gekaufte oder entworfene Abenteuer gelesen, und repräsentiert den "Gegner". Die weiteren Spieler sind die Helden in der Geschichte. Von Ihrem Können und Geschick hängt der Werdegang der Geschichte ab. Unter Spielsystem versteht man Shadowrun, Dungeon & Dragons, Earthdawn, Paranoia, Call of Cthulu, Startrek, Starwars, Das Schwarze Auge (DSA), Midgard, Gurps, Mers, Mittelerde, Power Plüsch & Plunder, und so weiter... Also, nachdem der Spieler sich eine Rasse, eine Profession, und einen Namen, sowie subtile Macken (Höhenangst, Jähzorn, Gedächtnissverlust, Anarchist, Allergie(n) gegen Silber, Toxine, Sonnenlicht...) ausgesucht hat, schreibt man sich die Wichtigen Daten auf ein Charakterdatenblatt, welches der SL schon Photokopiert und verteilt hat. Um ehrlich zu sein, abgesehen von der Charaktererschaffung in Paranoia, dauert die Durschnittliche Charaktererschaffung zwischen 3 Std. und 3 Tage. Also werden die ersten 1,5 bis 2 Spiel-treffen nur mit Vorbereitungen verbracht. Jedoch hat man das einmal gemacht, sollte man das auch nicht mehr so schnell machen müssen (ausser in Paranoia), da man den Charakter behält bis dieser "stirbt" oder zu langweilig wird. Eines der größten Spielreize am RPG ist, den Charakter zu hegen und Pflegen, denn nach vollbrachtem Abenteuer erhält jeder Charakter eine anzahl von Punkten, die auf die Fertigkeiten, und Atribute des Helden verteilt werden, und dieser an Zusäzlichen Fähigkeiten gewinnt. Hat nun jeder einen zufriedenstellenden Charakter, so kann man endlich in die endlosen Weiten der unbegrenzten Phantasie aufbrechen... ![]() Das Abenteuer... Nun, lies Dir einen Roman durch... und nun stell Dir vor Du wärst der Held der Geschichte, und stell dir vor dieser Held könnte mit dem Schriftsteller kommunizieren, und in jeder Sekunde den ganzen Roman zum scheitern bringen, das Rätzel lösen, oder den König erschlagen... Rollenspiel ist ein Interaktiver Roman, indem die Spieler Helden sind, und der Spielleiter Schrifsteller und Geschichten-erzähler ist. Der Spielleiter (SL) ist das restliche Universum, und kann Dich jederzeit zu Pulver verarbeiten, indem er einen Drachen auf dich hetzt (insofern es sowas im gespielten System gibt). Dafür sind die Kekse, Kippen und Kuchen mitgebracht worden... zur beschwichtigung des genervten Spielleiters. Wie beginnt so eine Spielrunde??
![]() Dann geben die Spieler bekannt welche Aktionen Ihr Charakter ergreift. Der Dieb möchte mit dem Schatten verschmelzen, der Kämpfer zieht sein Schwert, der Magier holt sich seine Zutaten für seine Zaubersprüche griffbereit, der Elf spannt seinen Bogen, und der Kleriker entflammt seinen Lichtkristall. All jene Aktionen müssen angesagt werden, ansonnsten haben die Aktionen keinen Einfluss auf das Spiel, da der Spielleiter keine Gedanken lesen kann. Jede angesagte Aktion hat meist eine Reaktion vom Spielleiter zu folge... zum Beispiel könnten Blutsaugende Monstermotten vom Lichtkristall angezogen werden. Aber ohne den Kristall hätte die Vorhut die Stachelbewehrte Fallgrube nicht gesehen, und währe hineingestürzt. Der Elfische Dieb währe sicherlich in der Grube umgekommen, Jedoch der 2.5 m große 400 pfund schwere Kampftroll in Plattenrüstung klettert unbeschadet wieder raus... Ab diesem Zeitpunkt ist der Phantasie der Spieler und dem Spielleiter keine Grenze mehr gesetzt, abgesehen von den Spielregeln im Regelbuch, die das Kampf~ und Schadenssystem, die Klassen, Rassen, und Monster beschreibt, und Tips zur Spielleitung gibt. Viele werden von den Dicken und umfangreichen Regelwerken abgeschreckt... Das jedoch ist meiner Meinung nach ein trauriges Zeugniss für den Spielleiter. Ich bin der festen Überzeugung, das kein Spieler die Bücher lesen muss. Der Spielleiter hat das geflissentlich getan, kennt alle, oder die wichtigsten Regeln auswendig, und kann jedem Spieler sofort sagen welche Regel wann wie wo zum Einsatz kommt. Ich hoffe dass Du nun ein wenig mehr vom Rollenspiel im Traditionellen Sinne (Pen & Paper) verstehst. |
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AD&D FTW !
Answer:
Yep. Never heard of it?
Hm... regarding that I started off with D&D 1.0 I'm a RPG dinosaur...